Suche????
0
Gesundheit Gesundheitstipps Kräuterwissen

Angst besiegen mit Pflanzenkraft – Natürlich angstfrei durch den Alltag!

18. Juli 2025

Angst… Manchmal kommt sie laut und plötzlich wie ein Sturm. Manchmal schleicht sie sich leise an und nistet sich dauerhaft ein. Sie ist unsichtbar, aber mächtig und für viele Menschen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – zum täglichen Begleiter geworden…

Doch was wäre, wenn es Wege gäbe, wieder Vertrauen zu fassen? Wege, die dich sanft zurück in die Balance führen – mit Mitteln, die aus der Natur kommen? Mit Düften, die deine Seele wiegen, Wurzeln, die dich erden, und Atemzügen, die dich zurück zu dir bringen?

In diesem Artikel tauchen wir tief in das Thema ein: Was ist Angst überhaupt? Warum entsteht sie? Und wie können wir ihr mit natürlichen, wissenschaftlich fundierten Methoden begegnen – Liebevoll, achtsam und nachhaltig?

Dieser Artikel ist für dich – Für Dein Herz, deinen Geist und deinen Mut, dich selbst besser zu verstehen!

Angst besiegen mit Pflanzenkraft - Natürlich angstfrei durch den Alltag!

Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links die durch * gekennzeichnet sind. Durch einen Kauf über diesen Link erhalte ich eine kleine Provision und du unterstützt meine Arbeit. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten 🥰

Angst - Die stille Epidemie

Ich glaube wir kennen es alle: Die Welt um dich herum scheint sich plötzlich schneller zu drehen, dein Herz im Brustkorb trommelt wie verrückt und jeder Atemzug wird zur Herausforderung – So fühlt sich Angst an…

Angst

Schon Kinder kennen dieses beklemmende Gefühl: Ein flaues Kribbeln im Bauch, ein Kloß im Hals, der jede Silbe schluckt, und dunkle Gedanken, die sich wie Wolken vor die Sonne schieben.

Jugendlicheempfinden den Alltag plötzlich wie einen Berg: Schulaufgaben und soziale Erwartungen werden zu riesigen Felsbrocken, die drohen, sie zu begraben.

Erwachsene erleben ein permanentes Gedankenkarussell, das sie nicht anhalten können: „Was, wenn ich versage?“, „Was, wenn ich die Kontrolle verliere, wenn ich das alles nicht mehr schaffe?“, „Was, wenn …?“

Erschreckende Statistiken

Global ist Angst weit verbreitet: Etwa 4 % der Weltbevölkerung – rund 301 Millionen Menschen – leiden offiziell an diagnostizierten Angststörungen – Die Betonung liegt hier auf DIAGNOSTIZIERT, denn die Dunkelziffer, gerade bei Angst und Panikstörungen ist nicht zu erahnen… 

Die Zahl der Menschen mit diagnostizierten Angststörungen hat in Deutschland in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. So lag die Zahl der Betroffenen im Jahre 2023 bei rund 5,5 Millionen Menschen. 

Angst

Auch junge Menschen sind stark betroffen: Etwa 10 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erfüllen mindestens ein Kriterium einer Angststörung.  Laut Experten hat insbesondere die Pandemie psychische Erkrankungen wie Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen unheimlich verstärkt.

Im „Pandemiejahr“ 2020 verzeichnete die WHO weltweit einen 25 %igen Anstieg von Angst- und Depressionsfällen… Diese Zahlen klingen für mich wirklich erschreckend und wie gesagt sind es nur die offiziellen Fälle… Das zeigt, wie wichtig es ist, sich mit natürlichen Wegen der Angstbewältigung zu beschäftigen.

Bevor wir aber erfahren, wie wir unsere Ängste natürliche besiegen können, sollten wir sie erst einmal besser kennen und verstehen lernen. 

Daher lasst uns einen kleinen Exkurs in die Wissenschaft und die faszinierende Biologie unseres Körpers machen! 

Was ist Angst und wie genau entsteht sie?

Angst ist ein grundlegendes und intelligentes Schutzsystem unseres Körpers – Sie gehört zu den universellen Grundgefühlen, so wie auch Freude oder Traurigkeit. Diese Grundgefühle sind tief im ältesten Teil unseres Gehirns, dem Hirnstamm, verankert. Mit diesen Grundgefühlen werden wir bereits geboren, im Gegensatz zu Emotionen, die wir im laufe unseres Lebens eher „erlernen“. 

Das, was wir heute als Angst benennen und erleben, entsteht zum Großteil in unserem Gehirn. Lasst uns also ein bisschen in die Neurowissenschaften eintauchen und unsere Denkzentrale etwas näher beleuchten:

Das Stammhirn - Der älteste Teil des Gehirns

Das Stammhirn, auch Hirnstamm genannt, ist der älteste Teil unseres Gehirns. Aus unserem Hirnstamm entspringen 11 von 12 Hirnnervenpaare, die so gut wie jede Funktion unseres Körpers steuern.

Angst

Es beeinflusst und kontrolliert somit all die grundlegenden, Überlebens wichtigen Funktionen wie die Atmung, die Regulation des Herzschlages, der Nahrungsaufnahme und der Darmtätigkeit. 

Jedes Wirbeltier besitzt diesen Gehirnteil und er ist bei allen nahezu gleich aufgebaut. Bei nicht-Säugetier Wirbeltieren wie den Reptilien macht dieser Bereich sogar fast das gesamte Gehirn aus, weshalb das Stammhirn auch den Namen „Reptiliengehirn“ trägt. 

Unser Hirnstamm ist das wichtigste Alarmsystem unseres Körpers, denn es steuert vor allem auch unsere reflexhafte Reaktion auf Gefahr.

In angstauslösenden Situationen übernimmt das Stammhirn blitzschnell das Kommando, noch bevor wir überhaupt bewusst verstehen, was passiert. Es aktiviert das sympathische Nervensystem, setzt Stresshormone wie Adrenalin frei und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft – Diese Reaktion geschieht vollautomatisch, in Sekundenbruchteilen, und sichert unser Überleben.

Diese automatische und intelligente Körperreaktion nennen wir Kampf‑oder‑Flucht‑Reaktion. In früheren Zeiten bewahrte uns die Kampf‑oder‑Flucht‑Reaktion vor wilden Tieren und anderen natürlichen Gefahren: Ein rasches Hochfahren von Puls, Atmung und Muskelspannung erlaubte es, im entscheidenden Moment zu handeln oder schnell zu fliehen. Diese instinktive Alarmreaktion ist tief in unserem Erbgut verankert.

Evolutionär betrachtet hat Angst also einen klaren Zweck: Sie macht uns aufmerksam und handlungsfähig, wenn echte Gefahr droht! 

Wenn es um Angst geht, sind zwei weitere Bereiche des Gehirns besonders interessant: 

Die Amygdala - Das Frühwarnsystem

Die Amygdala, auch Mandelkern genannt, ist ein kleines mandelförmiges Zentrum im limbischen System und wird oft auch als „Angstzentrum“ bezeichnet. Ihre Hauptaufgabe besteht nämlich darin, potenzielle Gefahren zu erkennen und blitzschnell Alarm zu schlagen.

Angst

Sobald ein bedrohlicher Reiz wahrgenommen wird, sei es ein plötzliches Geräusch, eine angespannte Situation oder eine schlechte Erinnerung, aktiviert die Amygdala die Kampf-oder-Flucht-Reaktion.  

Der Herzschlag und die Atmung beschleunigen sich, die Muskeln spannen sich an, der Körper bereitet sich auf Flucht oder Angriff vor.

Die Amygdala erhält Informationen von all unseren Sinnen – Augen, Ohren, Mund und Co. senden Signale und unser Mandelkern bewertet diese emotional. Die Amygdala ist daher auch eines unserer wichtigsten Emotionszentren. 

Der Präfrontale Cortex (PFC) - Die Stimme der Vernunft

Der präfrontale Cortex (PFC) liegt im vorderen Bereich des Gehirns und ist unser Zentrum für rationales Denken, Entscheidungsfindung und Impulskontrolle. Er hilft uns Situation, im Gegensatz zur Amygdala, rational zu bewerten und der Amygdala gewissermaßen zu sagen:
„Beruhig dich – Das ist keine echte Gefahr!“

Der PFC ist ein sehr interessanter Bereich unseres Gehirns und gilt, nach der Evolutionstheorie, als der „jüngste“ Bereich unseres Gehirns. Den neusten Erkenntnissen nach, ist die Entwicklung des PFC erst zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr abgeschlossen, weshalb es gerade Kindern und Jugendlichen oft schwer fällt, rational zu denken und unemotional zu reagieren. 

Angst

Manche Wissenschaftler gehen davon aus, das der Präfrontale Cortex der Sitz des menschlichen Bewusstseins, also unseres Geistes ist. 

Das ausbalancierte Zusammenspiel zwischen Amygdala und PFC entscheidet, ob wir eine Situation als gefährlich erleben oder als bewältigbar. Im Normalfall reguliert sich unser Angstsystem also von ganz allein. 

In Forschungsarbeiten zum Thema Angst wurde herausgefunden, dass bei übermäßig ängstlichen Menschen und Tieren eine Hyperaktivität der Amygdala und entsprechende Unteraktivität des PFC vorliegt. 

Ist die Amygdala also zu laut und der Präfrontale Cortex zu leise, stimmt die Balance nicht mehr und selbst eine harmlose Alltagssituation kann sich schnell wie eine echte Bedrohung anfühlen…

Wann Angst schützt und wann sie krank macht

Noch einmal Zusammengefasst: Angst ist ein Urgefühl. Sie gehört zu uns, wie Freude oder Trauer und erfüllt in ihrer natürlichen Form eine überlebenswichtige Funktion: Sie warnt uns vor Gefahr, schärft unsere Sinne und aktiviert unseren Körper.

Diese Form wird als physiologische, also gesunde Angst bezeichnet. Sie ist angemessen, zeitlich begrenzt und verschwindet, sobald die bedrohliche Situation vorüber ist.

Beispiel:
Dein Kind läuft plötzlich auf eine befahrene Straße – Dein Herz rast, deine Muskeln spannen sich an, du reagierst blitzschnell und greifst reflexartig nach ihm, um es vor einem Unfall zu bewahren. 

Oder: Du stehst vor einer Prüfung und spürst Aufregung – Dein Fokus steigt, du bereitest dich intensiver vor, um die Prüfung bestmöglich zu meistern.

Diese „Angst“ ist hilfreich, weil sie dich schützt, mobilisiert und zu Höchstleistungen anspornt. Oft wird diese Angst auch als positiver Stress bezeichnet. 

Doch was passiert, wenn die Angst und der Stress bleiben, auch ohne Gefahr?

Angststörungen unterscheiden sich grundlegend von dieser natürlichen Reaktion. Sie entstehen, wenn die Angst nicht mehr an reale Bedrohungen gebunden ist, sondern plötzlich, übertrieben oder sogar grundlos auftritt und den Alltag massiv beeinträchtigt. 

Der wichtigste Unterschied: Gesunde Angst schützt – Krankhafte Angst blockiert…

Angststörungen - Wenn Kampf und Flucht zum Dauerzustand werden

Auch wenn Angst, wie wir jetzt wissen, ein absolut genialer Überlebensmechanismus ist, ist es für die Meisten von uns ein eher negativ behafteter Begriff… 

Unser Angstsystem kann sich, wie weiter oben bereits erwähnt, im Normalfall selbst regulieren. Die ausgeschütteten Hormone sorgen dafür, dass die Kampf-und-Fluchtreaktion nach der „Gefahr“ nachlässt und alle Körperfunktionen sich wieder normalisieren. 

Angst

Ein normaler Angstzyklus enthält 3 Phasen:

  1. Gefahr erkennen
  2. Handeln / Reagieren
  3. Entspannen 

Unser heutiger Lebensstil, der uns ständig, immer und überall mit verschiedensten Stressoren konfrontiert, versetzt viele von uns unter Dauerstress 

Unser Organismus ist nicht darauf ausgelegt dauerhaft unter Stress zu stehen, denn hierbei bleibt die wichtige 3. Phase der Entspannung aus. Das Stammhirn verfügt nicht über die Fähigkeit zwischen realer und gefühlter Gefahr zu unterscheiden und versetzt uns somit in dauerhafte Anspannung, selbst wenn keine akute Bedrohung besteht. 

Und genau hier liegt auch die Krux von Angststörungen: Das Stammhirn reagiert, als stünde ein echter Tiger vor uns, obwohl es sich vielleicht nur um einen stressigen Termin, eine Menschenmenge oder eine traumatische Erinnerung handelt.

Typische Merkmale & Symptome von Angststörungen

Typische Merkmale einer Angststörung sind unter anderem:

🔺 Übersteigerte oder anhaltende Angst – z. B. vor Menschenmengen, Krankheiten, Fehlern, Ablehnung oder ohne klaren Auslöser

🔺 Körperliche Symptome wie ständiges Herzklopfen, übermäßiges Schwitzen, Zittern, Atemnot, Schwindel, Magen-, Darmbeschwerden

🔺 Vermeidungsverhalten, welches das Leben zunehmend einschränkt

🔺Ständiges Gedankenkarussell – und damit verbundene dauerhafte innere Anspannung

🔺Gefühl von Kontrollverlust – Über die Umwelt, den eigenen Körper und den Geist

Während physiologische Angst flexibel ist und nachlässt, wenn die Situation vorbei ist, ist Angst bei einer Störung hartnäckig, irrational und langanhaltend. 

Wie entstehen Angststörungen?

Angststörungen entstehen nie aus dem Nichts. Sie sind das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus biologischen, psychologischen, sozialen und manchmal spirituellen Faktoren.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal kurz auf die wichtigsten Faktoren eingehen, damit du deine Angst vielleicht am Ende dieses Artikels umfassend verstehen und etwas dagegen tun kannst! 

Neurotransmitter Ungleichgewicht - Die Sprache des Gehirns

Unser Gehirn ist ein sensibles Wunderwerk. Gerät dieses fein abgestimmte System aus der Balance, kann das weitreichende Auswirkungen auf unsere Gefühlswelt haben. Doch was bringt diese sensible Chemie eigentlich aus dem Gleichgewicht?

Neben der Struktur unseres Gehirns, wie Amygdala und präfrontalem Cortex, spielt auch seine biochemische Ausstattung eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Angst.

Angst

Unser Denken, Fühlen und Verhalten wird wesentlich durch sogenannte Neurotransmitter gesteuert. Neurotransmitter sind, wie der Name schon erahnen lässt, chemische Botenstoffe, die die Kommunikation zwischen Nervenzellen ermöglichen.

Gewissermaßen könnte man sie als „Sprache“ und Kommunikationsmittel des Gehirns bezeichnen. 

Vor allem folgende Neurotransmitter stehen in enger Verbindung mit Angst und Angststörungen:

🔸 Serotonin – Oft als „Wohlfühlhormon“ bezeichnet. Es wirkt beruhigend, stimmungsaufhellend und angstlösend. Ein Mangel an Serotonin wird mit Depressionen und generalisierten Angststörungen in Verbindung gebracht.

🔸 GABA (Gamma-Aminobuttersäure) – Unser natürliches „Beruhigungsmittel“. GABA hemmt übermäßige neuronale Aktivität und hilft dem Gehirn, sich zu entspannen. Bei vielen Angststörungen wurde eine verminderte GABA-Aktivität festgestellt.

🔸 Dopamin und Noradrenalin – Sie beeinflussen unsere Wachsamkeit, Motivation und Stressreaktionen. Ein zu hoher Noradrenalin Spiegel, besonders in Kombination mit niedrigem Serotonin, kann zu erhöhter innerer Unruhe und Angst führen.

Ein dauerhaftes Ungleichgewicht dieser Stoffe führt dazu, dass unser Nervensystem überempfindlich auf Reize reagiert, die eigentlich „harmlos“ sind.

Die Hauptursachen für ein Neurotransmitter Ungleichgewicht sind folgende: 

Angst

🔺 Chronischer Stress und emotionale Belastungen – Dauerstress ist einer der Hauptverursacher eines Neurotransmitter Ungleichgewichts. Hierbei wird vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet welches wiederum die Produktion von Serotonin und GABA hemmt, während gleichzeitig Noradrenalin und Adrenalin über aktiviert werden

🔺 Nährstoffmangel – Neurotransmitter bestehen aus verschiedensten Nährstoffen. Fehlen diese Bausteine, kann das Gehirn die benötigten Neurotransmitter nicht ausreichend herstellen

🔺 Überstimulation durch digitale Reize, Koffein und Zucker – Dauerhafte Reizüberflutung durch Social Media, ständige Erreichbarkeit, exzessiven Medienkonsum ermüdet die Dopamin-Rezeptoren. Auch zu viel Koffein oder Zucker bringt das Neurotransmitter System durcheinander

🔺 Schlafmangel und Bewegungsmangel – Ohne ausreichend Schlaf kann das Gehirn die Neurotransmitter nicht regenerieren. Bewegungsmangel senkt zusätzlich die Ausschüttung von Endorphinen, Serotonin und Dopamin – Allesamt wichtige „Glücksstoffe“.

🔺 Störungen der Darm–Hirn–System Achse – Der Darm produziert rund 90 % des körpereigenen Serotonins. Eine gestörte Darmflora, Leaky-Gut-Syndrom oder chronische Entzündungen hemmen die Serotoninproduktion, was sich direkt auf Stimmung und Angstlevel auswirkt. Hier wird klar: Seelische Gesundheit beginnt oft im Bauch!

Zu dem Thema findest du bereits einen ausführlichen und spannenden Artikel auf meinem Blog: 

👉🏻 Depressionen natürlich behandeln – Der Erfolg liegt im Darm! 

Depressionen und Angst sind ganz eng miteinander verknüpft. In dem Artikel gehe ich ganz genau auf die Verbindung zwischen dem Darm und unserem Gehirn ein und du erfährst, welche natürlichen Mittel es für die Stärkung unserer Darm-Hirn Verbindung gibt! Reinschauen lohnt sich! 

Psychische und seelische Ursachen für Angststörungen

Neben den körperlichen Ursachen haben viele Angststörungen ihren Ursprung auch in der frühen Lebensphase.

Angst

Kinder, die keine sichere Bindung erfahren, in instabilen oder überfordernden Umgebungen aufwachsen oder traumatische Erfahrungen machen z. B. Trennung, Krankheit oder emotionalen Mangel, entwickeln ein hochsensibles Nervensystem, welches ständig auf Alarm programmiert ist.

Studien zeigen: Frühkindliche Traumata können die Amygdala vergrößern und den präfrontalen Kortex schwächen. Hier ist eine sehr spannende Studie, die genau dieses Phänomen untersucht hat, falls du tiefer in das Thema einsteigen möchtest: 

👉🏻 Die Auswirkungen von Misshandlung in der Kindheit auf Struktur, Funktion und Konnektivität des Gehirns

Angst kann auch „gelernt“ werden, vor allem durch das Beobachten ängstlicher Eltern oder enger Bezugspersonen.

Kinder sind von Natur aus hoch empfänglich für nonverbale Signale, Körpersprache und emotionale Schwingungen ihrer Umwelt. Sie saugen alles in sich auf wie ein Schwamm… Sie orientieren sich stets an den Reaktionen der Erwachsenen.

Hier mal ein paar typische Beispiele aus dem Alltag: 

Ein Kleinkind entdeckt einen Käfer im Garten. Noch bevor es den Käfer berührt, schreit die Mutter panisch: „Ihh, ein Insekt! Nicht anfassen!“

➡️ Das Kind speichert: „Insekten = Gefahr“, obwohl es selbst keine schlechte Erfahrung gemacht hat. Die Angst wird durch das Verhalten der Bezugsperson antrainiert. 

Ein Vater redet ständig davon was alles passieren könnte: „Pass auf, du könntest dich verletzen“, „Was, wenn du krank wirst?“, „Die Welt ist gefährlich…“

➡️ Das Kind lebt in einer Grundstimmung von Alarm und entwickelt eine ängstliche Weltsicht, ohne je selbst negative Erfahrungen gemacht zu haben.

Das kindliche Gehirn verknüpft so eigentlich neutrale Situationen mit Gefahr und speichert sie als Bedrohung.

Angst

Natürlich können wir dieses Prinzip auch ins Positive umkehren, denn Kindern lernen genau auf die Selbe Weise auch Sicherheit, Vertrauen und innere Ruhe – Durch Vorbilder, die ihnen das vorleben.

Achtsame Elternschaft bedeutet also bewusst mit den eigenen Ängsten umzugehen, sie nicht unreflektiert weiterzugeben und dem Kind dadurch emotionale Sicherheit zu schenken! 

Wenn du zu diesen ängstlichen Eltern gehörst, hoffe ich sehr, dass ich dir im folgenden Abschnitt ein paar nützliche Werkzeuge an die Hand geben kann, um deine Ängste auf natürliche Weise zu lindern, um in der Folge ein starkes Vorbild für deine Kinder sein zu können! 

Jetzt kommen wir also endlich zum praktischen Teil des Artikels – Um aber die Kraft und die Wirkweisen der Pflanzen bei Angst zu verstehen, war dieser kleine Exkurs in die Wissenschaft sehr wichtig! 

Nun möchte ich dir aber meine persönlichen Lieblingsmittel bei Angst & Panik vorstellen, die sich in meinem persönlichen Alltag sehr bewährt haben – Also, los geht´s! 

Angst besiegen mit Pflanzenkraft – Natürlich angstfrei durch den Alltag!

Jetzt kommen wir also endlich zum praktischen Teil des Artikels – Um aber die Kraft und die Wirkweisen der Pflanzen bei Angst zu verstehen, war dieser kleine Exkurs in die Wissenschaft sehr wichtig! 

Nun möchte ich dir aber meine persönlichen Lieblingsmittel bei Angst & Panik vorstellen, die sich in meinem persönlichen Alltag sehr bewährt haben – Also, los geht´s! 

Ätherische Öle gegen Angst – Die duftende Medizin für die Seele

Stell dir vor, du öffnest ein kleines Fläschchen und mit einem einzigen Atemzug verändert sich deine Welt!

AngstDer Duft breitet sich aus, tief in deinem Inneren passiert etwas: Dein Atem wird ruhiger, dein Herzschlag langsamer, dein Körper fühlt sich sicherer an. Das ist die stille, aber kraftvolle Magie ätherischer Öle! 

Ganz kurz: Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind die hochkonzentrierten, flüchtigen Pflanzenessenzen, die aus Blüten, Blättern, Rinden, Wurzeln oder Harzen gewonnen werden, meist durch Wasserdampfdestillation oder Kaltpressung. Sie enthalten die geballte „Lebenskraft“ der Pflanze in reinster Form!

Warum ätherische Öle bei Angst so wirkungsvoll sind

Nun kommt unser Grundwissen über das Gehirn direkt mal zum Tragen: 

Aufgrund ihrer gasförmigen Moleküle und ihrer fettlöslichen Eigenschaften, durchdringen ätherische Öle Haut und Schleimhaut extrem schnell. Sie können sogar die Blut-Hirnschranke durchdringen und somit unmittelbar auf das Gehirn einwirken. 

Beim Einatmen von ätherischen Ölen gelangen Duftmoleküle über die Nase direkt in das limbische System, den Teil des Gehirns, der für Emotionen, Erinnerungen und Überleben zuständig ist. Genauer gesagt: Sie erreichen in Millisekunden die Amygdala – unser Angstzentrum!

Angst

Viele Bestandteile von Ätherischen Ölen ähneln unseren Nervenbotenstoffen, den Neurotransmittern, die ich ja weiter oben auch bereits erklärt habe. 

Die winzig kleinen Moleküle aus den ätherischen Ölen docken an den Riechrezeptoren der Organe an und aktivieren dort bestimmte Signale – Je nach Duftrichtung können so unterschiedliche Signale ausgelöst werden.

Durch bestimmte Düfte kann zum Beispiel die Ausschüttung von Glücks-, und Wohlfühlhormonen angeregt, Konzentration gefördert, der Körper aktiviert oder Entspannung ausgelöst werden.

Hier die Vorteile von ätherischen Ölen bei Angst einmal im Überblick: 

Sofortige Wirkung – Im Gegensatz zu vielen anderen Mitteln wirken ätherische Öle innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten über das Riechsystem – Das macht sie ideal für akute Angstzustände oder Panik.

Ganzheitlich – Sie wirken gleichermaßen auf Körper, Geist und Seele ein 

Selbstbestimmt & Sanft – Ihre Anwendung stärkt das Gefühl von Kontrolle und Selbstfürsorge – Ein zentraler Punkt bei Angststörungen. 

‼️Ätherische Öle sind für mich eine sehr einfaches und wirkungsvolles Medium, um mich aktiv aus stressigen Lebenssituationen zu befreien. Sie geben uns Werkzeuge an die Hand, mit denen wir achtsam, liebevoll und natürlich auf unsere Ängste reagieren können.

Sie eignen sich auch besonders für Kinder und Jugendliche, da sie selbst bestimmt und eigenverantwortlich angewendet werden können und ohne schädliche Nebenwirkungen auskommen!  

Ätherische Öle gegen Angst, Panik, Stress und innere Unruhe - Übersicht

Es gibt zahlreiche verschiedene ätherische Öle, die uns bei Angst, Panik, übermäßigem Stress und innerer Unruhe sanft aber wirkungsvoll unterstützen können. Je nach persönlicher Vorliebe kann man verschiedene Öle zum Beispiel im Diffuser / Duftlampe vernebeln, sich Riechstifte oder Mischungen für die Haut herstellen, oder auch Raumsprays oder Aromabäder kreieren.  

Genau das ist das schöne an ätherischen Ölen, denn sie sind absolut alltagstauglich und flexibel im Einsatz. Je nachdem, was für dich gut passt. 

Hier habe ich mal eine kleine Übersicht von 10 geeigneten ätherischen Ölen inkl. Hauptwirkungen & Einsatzbereichen für dich: 

Angst

Ätherische Öle im Alltag - Sanfte Rituale mit großer Wirkung

Hier kommen nun einige praktische und alltagstaugliche Anwendungen, die du sofort umsetzen kannst. Die Rezepte eignen sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen, lediglich die Dosierung muss immer entsprechend angepasst werden: 

Angstfrei Riechstift "Keine Panik"

Wenn alles zu viel wird, wir psychische gerade nicht so stabil sind, oder uns etwas aus der Bahn wirft, übermannen uns manchmal Angst und Panik. 

Wir bekommen keine Luft mehr, haben Herzrasen und können einfach keine klaren Gedanken mehr fassen… 

Der Riechstift „Keine Panik“ dient als Erste-Hilfe Maßnahme in Schock-, oder Angstmomenten und unterstütz uns dabei, durchzuatmen und uns leichter wieder zu entspannen: 

Riechstifte

🔸 Riechstift 

🔸 4 Tropfen Orangenöl

🔸 2 Tropfen Zirbelkieferöl

🔸 2 Tropfen Neroliöl 10% oder Hydrolat 

🔸 1 Tropfen Zedernöl

Alternativ kannst du auch Zypresse, Rose, Römische Kamille, oder Magnolienblüten Absolue verwenden. 

Tropfe die Öle auf das Zellstoffröhrchen eines geeigneten Riechstiftes, verbaue es nach Anleitung und verwende den Riechstift immer bei Bedarf.

Halte dir den Riechstift am besten an ein Nasenloch und halte das andere während der Inhalation zu. 

Versuche lange und tiefe Atemzüge zu nehmen und dich bewusst auf den Duft zu konzentrieren. Anschließend das Nasenloch wechseln und den Vorgang 2-3x wiederholen. 

Die kleinen Duftmoleküle aus den ätherischen Ölen wirken unmittelbar auf unser Nervensystem ein und bewirken dort Entspannung. Der Riechstift kann sowohl in Akutsituationen, als auch präventiv verwendet werden! 

Kinder und Jugendliche haben noch viel empfindlichere Nasen. Für kleinere Kinder würde ich maximal 2, je nach Öl auch mal 3 Tropfen ätherisches Öl auf das Zellstoffröhrchen geben. Für Jugendliche 3 bis maximal 4 Tropfen. 

Mehr zum Thema Riechstifte, sowie zahlreiche weitere alltagstaugliche Rezepte findest du hier: 

👉🏻 Riechstifte mit ätherischen Ölen – 12 geniale Duftideen für deinen Alltag! 

SOS Anti-Angst-Roll-On

AngstIdeal für die Handtasche, Schule, Uni, Büro oder unterwegs:

Das Hydrolat in einen geeigneten Roll-On füllen, die ätherischen Öle hinzugeben und gut verschütteln. Bei Bedarf auf Handgelenke, Solarplexus, Nacken und hinter die Ohren auftragen und tief durchatmen. 

Optional kannst du dir mit den selben Zutaten auch ein Duftspray herstellen und es bei Bedarf auf deine Kleidung und in deine Aura sprühen. 

Ätherische Öle und bewusstes Atmen

Solche speziellen Mischung aus ätherischen Ölen können dir helfen, deinen Körper zu entspannen, durchzuatmen und die Gedanken neu zu sortieren. 

Sie unterstützen dich dabei, deine aktuellen Gedanken und Gefühle mal bewusst zu hinterfragen. Was denke und fühle ich gerade? Tun mir diese Gedanken und Gefühle im Moment gut? Möchte ich diese haben? An was möchte ich stattdessen lieber denken und was möchte ich lieber fühlen?

So kann dir die bewusste Entscheidung FÜR aufbauende, freudebringende und glücklich machende Gedanken und Gefühle viel leichter fallen. 

Mir persönlich hilft es immer sehr, die Düfte mit körperlichen Übungen zu verknüpfen. So stelle ich die Verbindung zwischen meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele wieder her. Besonders hilfreich empfinde ich dabei Atemübungen. Dazu kommen wir auch später noch einmal ausführlicher.

Gedanken Detox

Befinde ich mich in einer akuten Stress, Angst oder Überforderungssituation, stelle ich mir gern den Diffuser an, oder verwende eine Ölmischung für die Haut.

Ich trage das Öl dann direkt auf meine Handflächen auf, stelle, oder setze mich entspannt hin und halte mir meine Handflächen unmittelbar vor die Nase. 

Ich schließe meine Augen, nehme mehrere tiefe Atemzüge und inhaliere den Duft ein. Wenn du dir eine Mischung für den Diffuser herstellst, brauchst du dir die Handflächen natürlich nicht vor die Nase halten. Aber auch hier kannst du den Nebel für ein paar Atemzüge direkt inhalieren. 

Das Ganze mache ich so lange, bis ich merke, dass mein Körper sich merklich entspannt. Das passiert meist nach 1 Minute bereits. 

Während ich weiter tief in den Bauch atme, fange ich an meine Gedanken und Gefühle bewusst zu hinterfragen. Welche Gedanken machen mir dieses Gefühl von Stress oder Angst? Woher kommt diese Enge in der Brust…? 

Mit jedem Ausatmen lasse ich diese „schweren“ Gedanken und Gefühle gehen, mit jedem Einatmen lade ich dafür „lichtvolle“ ein. Für mich ein einfaches und sehr wirkungsvolles Ritual für jede „schwierige“ Alltagssituation! 

Genau für diese Alltagsituationen habe ich spezielle Duftmischungen entwickelt, die es möglich machen, die heilsamen Kräfte ätherischer Öle immer und überall zu nutzen: 

Lebenskraft Duftmischungen - Aroma Roll On´s mit Kopf und Herz

Gedankenordner Roll On
>> Atempause - Gedankenordner Roll On
Schlaf Roll On
>> Schlummertropfen - Regenerations Roll On
Angstfrei Roll On
>>Angstfrei Roll On „Heldenmut“ – Für Jugendliche ab 12 Jahren
Angstfrei Roll On
>>Angstfrei Roll On „Bärenmut – Lebenskraft Junior für Kinder ab 6 Jahren

Die Vorteile dieser Roll On´s: 
Es sind perfekt abgestimmte, fertige Mischungen, die bereits in einer Trägersubstanz verdünnt sind. Sie sind also sofort einsatzbereit, perfekt für unterwegs und sehr vielfältig in ihrer Anwendungsmöglichkeit. 

Ätherische Öle sind für mich mittlerweile ein unersetzliches Werkzeug für den Alltag geworden. Sie sind einfach anzuwenden, man kann sie überall hin mitnehmen und sie wirken so unglaublich vielschichtig! 

Einfach Lynni Lebenskraftshop - 100% naturreine ätherische Öle, Hydrolate und Trägeröle in Premiumqualität

Ätherische Öle bei Angststörungen - Das sagt die Wissenschaft

In den letzten Jahren ist die Forschung zu ätherischen Ölen bei psychischen Belastungen regelrecht explodiert. Hier einige wegweisende und interessante Studien:

Und genau deshalb sind ätherische Öle bei akuten Ängsten, Panik, Nervosität oder Unruhe so hilfreich – Man kann sie leicht im Alltag einsetzen und spürt oft schon nach wenigen Atemzügen eine enorme Veränderung – Genial, oder?

Zirben Schlafkissen - Lynnis Geheimtipp bei Stress, Schlafproblemen und nächtlicher Unruhe

Hast du schon mal von der Zirbe (Zirbelkiefer) gehört? Nein? Dann wird es jetzt höchste Zeit – Die Zirbe (Pinus cembra) ist ein äußerst zäher, widerstandsfähiger Baum, der vor allem in den Hochalpen und den Karpaten heimisch ist.  Sie gehört zur Familie der Kiefern und verfügt über erstaunliche Inhaltstoffe, denen eine heilende Wirkung zugesprochen wird. 

Angst

Ihr ätherisches Öl enthält zahlreiche Moleküle, welche vor allem ausgleichend und entspannend wirken. Der Duft der Zirbe wirkt aktivierend auf den Parasympathikus, den Ruhenervs des Körpers. Er ist der Gegenspieler zum oft stressbedingt überaktiven Sympathikus, dem Aktivator vieler Prozesse im Körper.

Ein Zirben Schlafkissen, gefüllt mit feinen Holzspänen der Zirbelkiefer verströmt diesen natürlichen Duft sanft während der Nacht. Der wohltuende Duft aktiviert über das limbische System im Gehirn genau die Bereiche, die für Emotionen und Angstregulation zuständig sind – insbesondere die Amygdala. Das kann dabei helfen, Gedankenkreisen zu durchbrechen, das Einschlafen zu erleichtern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Besonders wenn du, oder deine Kinder unter nächtlicher Unruhe, Ängsten oder emotionaler Anspannung leiden, kann ein Zirbenkissen ein kleiner, aber kraftvoller Begleiter im Alltag sein. Es schenkt Geborgenheit, fördert einen ruhigen Schlaf und wirkt wie ein Duft-Anker für inneren Sicherheit! 

Viele weitere spannende Fakten über die Zirbe und was sie sonst noch für Fähigkeiten besitzt erfährst du auch hier noch einmal in ausführlicher Form:

👉🏻 Die Zirbelkiefer – Der Superheld der Alpen

Ich schlafe selbst seit Jahren nur noch auf einem Zirbenkissen und kann mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Das Kissen begleitet mich auf jeder Reise und meine Schlaferfahrungen sind durchweg positiv.

Am besten testest du die Wirkung dieses unglaublichen Baumes einfach selbst:

Handgemachte Zirbenschlafkissen und weitere Zirbenprodukte

Zirbenkissen
>> Zirbenkissen Handgemacht in verschiedenen Größen
Zirben Nackenhörnchen für Kinder
>> Zirben Nackenhörnchen für Kinder und Erwachsene
Seitenschläferkissen Zirbe
>> Seitenschläferkissen / Stillkissen Zirbe Handgemacht

Natürlich stark mit Ashwagandha - Die Wurzel der inneren Ruhe

Ashwagandha (Withania somnifera) gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae) – einer Pflanzenfamilie, der unter anderem auch Pflanzen wie die Tomate, Kartoffel, Cayennepfeffer, Tabakpflanze, Tollkirsche und Stechapfel angehören.

Ashwagandha

Ashwagandha ist seit mehr als 6000 Jahren ein wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Medizin. Sie wird in der Ayurvedischen Heilkunde als kraftvolles Mittel gegen Stress, Erschöpfung und innere Unruhe eingesetzt – Heute bestätigen auch moderne Studien ihre erstaunliche Wirkung auf Körper und Psyche.

Die wichtigste Wunderwaffe von Ashwagandha sind seine Adaptogene. Winzig kleine, natürliche Substanzen, die unserem Körper dabei helfen, Stress besser zu bewältigen und sein inneres Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Das besondere an Adaptogenen, im Vergleich zu anderen Pflanzenstoffen ist, dass sie den Körper nicht einfach nur beruhigen oder stimulieren, sondern vor allem seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress verbessern.

Adaptogene helfen uns also nicht nur in akuten Stresssituationen, sondern wirken nachhaltig und langfristig!

Die Hauptwirkungen von Ashwagandha bei Angststörungen

Ashwagandha hat sich in zahlreichen Studien und Erfahrungsberichten als äußerst wirkungsvoll bei der Linderung von Angststörungen erwiesen und das auf mehreren Ebenen gleichzeitig:  

Ashwagandha

🔸Senkung des Cortisolspiegels (Stresshormon) – Ashwagandha reguliert unsere Stressachse, die HPA-Achse. Durch diese Regulation sinkt der Cortisolspiegel, was Ängste, Reizbarkeit und Schlafprobleme lindern kann. 

🔸Modulation von GABA-Rezeptoren – Es wirkt ähnlich wie beruhigende Medikamente, jedoch ohne deren Nebenwirkungen oder Abhängigkeitsrisiko.

🔸Verbesserung der Stressresistenz und kognitiven Resilienz – Als Adaptogen hilft Ashwagandha dem Körper, Stressoren flexibler zu begegnen, ohne dabei sedierend zu wirken. Das Nervensystem wird robuster gegenüber äußeren Reizen

🔸Verbesserung des Schlafs – Ashwagandha reduziert Cortisol und stabilisiert das Nervensystem – Das fördert nicht nur das Einschlafen, sondern auch einen tieferen, erholsameren Schlaf. Gerade bei Angststörungen, die oft mit Schlaflosigkeit einhergehen, ein enormer Vorteil

🔸Reduktion von körperlichen Angstsymptomen – Ashwagandha wirkt auch beruhigend auf den Herzschlag und die Muskelspannung. Das hilft vor allem Menschen, die ihre Angst körperlich sehr stark spüren

Ashwagandha wirkt also nur nicht nur auf der Symptomebene, sondern  behebt die Ursachen unserer Angst nachhaltig! Dadurch entsteht nicht nur kurzfristige Erleichterung, sondern eine langfristige Regulation von Angstmustern, ohne Abhängigkeit, schädliche Nebenwirkungen oder emotionale Abstumpfung! 

Viele weitere spannende Fakten und umfassende wissenschaftliche Informationen über Ashwagandha und seine besondere Wirkweise, sowie alles zur Anwendung, Dosierung und Einnahme kannst du in meinem Blogartikel nachlesen:

👉🏻 Natürlich stark mit Ashwagandha – Weniger Stress, mehr Lebensfreude! 

In dem Artikel erfährst du außerdem, welche Vorteile Ashwagandha für Kinder und Jugendliche parat hält und wie du es sogar für deine Haustiere einsetzen kannst 🙌🏻😍

LEBENSKRAFTSHOP - Ashwagandha Flüssigextrakt ~ Natürlich stark gegen Angst & Stress!

Ashwagandha Flüssigextrakt
>> Ashwagandha Flüssigextrakt 100ml ~ DMSO Ultraschallextraktion & Frequenzpräparate
Ashwagandha Flüssigextrakt
>> Ashwagandha Flüssigextrakt 50ml ~ DMSO Ultraschallextraktion & Frequenzpräparate

Entgiftung und Darmsanierung - Darm-Hirn Achse in Balance

Mittlerweile ist bekannt, dass unsere Darmgesundheit einen maßgeblichen Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden hat. 

Gedanken Detox

Unser Darm fungiert im Körper wie ein zweites Gehirn. Mehr als 100 Millionen Nervenzellen kümmern sich darum, dass Stoffwechselvorgänge reibungslos funktionieren, Nährstoffe aufgenommen, Giftstoffe ausgeleitet und Hormone, Enzyme und Botenstoffe produziert werden. 

Wusstest du, dass die Serotoninproduktion (Glückshormon) zu 95% im Darm stattfindet? 

Wird dieses fragile Gleichgewicht des Darms, durch zum Beispiel falsche Ernährung, dauerhafte Medikamenteneinnahme, anhaltenden Stress oder ungünstige Lebensumstände durcheinandergebracht, hat das Gleichzeitig starke Auswirkungen auf deine psychische Stabilität. 

So lassen sich also Krankheiten wie Depressionen, Burnout oder eben Angststörungen auf eine gestörte Darmflora zurückführen. Behebt man dieses Problem, verschwinden auch die Symptome meist wie von Zauberhand. 

Wie genau du deinen Darm ganzheitlich in Ordnung bringen kannst, erfährst du ganz ausführlich mit Schritt-für-Schritt Anleitungen in folgendem Blogartikel: 

👉🏻 Darm Detox – Gesunder Darm, gesunder Körper! 

Bewegung & Atmung - Der direkteste Weg zu innerer Ruhe

Wenn Angst den Körper in Alarmbereitschaft versetzt, das Herz rast, die Muskeln sich anspannen und der Geist nicht zur Ruhe kommt, brauchen wir etwas, das direkt und körperlich wirkt – Und genau das bieten Bewegung und bewusste Atmung.

Angst

Diese beiden Dinge gehören genau so natürlich zu uns Menschen wie unsere Körperteile und Organe und sind eine der natürlichsten und effektivsten Methoden, um unsere Angst zu besiegen – Sowohl kurzfristig, in akuten Momenten, als auch langfristig zur Vorbeugung!

Körperliche Aktivität wirkt nämlich direkt auf das Gehirn und Nervensystem ein:

🔺 Sie senkt den Cortisolspiegel

🔺 Erhöht die Produktion von Endorphinen und Serotonin

🔺 Aktiviert den Präfrontalen Kortex, der die Amygdala reguliert

🔺 Fördert die Durchblutung und Flexibilität des Gehirns – Das hilft dabei Angstmuster bewusst umzuprogrammieren 

Schon 20–30 Minuten Bewegung am Tag z. B. zügiges Spazierengehen, Tanzen, Yoga oder leichtes Ausdauertraining reichen aus, um messbare Verbesserungen der Stimmung und Angstwahrnehmung zu erzielen! 

Alles was dein Blut in Wallung bringt hilft, denn es verlagert den Fokus aus dem Kopf ins Hier und Jetzt. Wenn du also unter Angststörungen leidest, ist bereits ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft, am besten in der Natur und Barfuß, eine simple Möglichkeit, dich natürlich zu erden und Ängste, Stress und Sorgen zu mildern. 

Atemübungen – Soforthilfe für das Nervensystem

Unser Atem ist das EINZIGE vegetative Körpersystem, das wir BEWUSST steuern können und damit ein wahrer Schlüssel zur Selbstregulation!

Angst

Angst und auch dauerhafter Stress  machen den Atem flach, schnell und unregelmäßig. Genau hier setzt eine bewusste Atemtechnik an: Tiefes und bewusstes einatmen in den Unterbauch, mit Fokus auf den Atemfluss aktiviert den Parasympathikus (den „Entspannungsnerv“) und reduziert so gleichzeitig die Überstimmulation der Amygdala.

Der zusätzliche Vorteil: Man kann Atemübungen immer und überall machen – Egal wo man sich gerade befindet und in welcher Situation man gerade steckt! In Kombination mit ätherischen Ölen, wie auch weitere oben schon beschrieben, sind Atemübungen besonders kraftvoll! 

Praktische Atemtechniken gegen Angst

🌬 4-7-8 Atemtechnik – Ideal bei akuter Unruhe oder vor dem Einschlafen:

  • Einatmen durch die Nase für 4 Sekunden

  • Atem halten für 7 Sekunden

  • Langsam ausatmen durch den Mund für 8 Sekunden
    → Wiederhole das Ganze 4-8 Mal

Diese spezielle Atemübung senkt die Herzfrequenz, beruhigt die Gedankenflut und fördert die GABA-Aktivität

Angst

🌬 Box Breathing – Navy-SEAL-Atemtechnik – Besonders hilfreich bei Panikattacken oder Stressüberflutung:

  • Einatmen 4 Sekunden

  • Halten 4 Sekunden

  • Ausatmen 4 Sekunden

  • Halten 4 Sekunden
    → Mehrmals wiederholen, ruhig im Sitzen oder Stehen

Wirkung: Gibt mentale Struktur, beruhigt das Nervensystem, steigert Konzentration

🌬 Kohärente Atmung – Für regelmäßige Übungen morgens und / oder abends:

  • 5 Sekunden ein, 5 Sekunden aus

  • Mit sanftem Fokus der Hände und der Aufmerksamkeit auf das Herz und dem Bauchraum

Wirkung: Erzeugt eine bewusste Verbindung zum Herz, stimuliert den Vagusnerv und reduziert Angst langfristigä

Hier lassen sich ätherische Öle wie gesagt ganz wunderbar mit einbeziehen. Erstelle dir deine eigenen Mischungen für die Haut oder lasse eine beruhigende Diffusormischung deine Räume beduften. 

Fazit

Angst kann sich anfühlen wie eine dunkle Klaue, die langsam die Kontrolle über dein Leben gewinnt  – Manchmal leise, schleichend, manchmal plötzlich und heftig. Sie nimmt den Atem, den Schlaf, die Freude. Und doch ist Angst auch ein Signal: Deine Seele ruft nach Schutz, nach Halt, nach Heilung.

In der heutigen Zeit finden wir mehr denn je natürliche Werkzeuge, um Ängste auf ganzheitliche Weise zu lindern und nachhaltig zu besiegen. Werkzeuge, die nicht betäuben oder unterdrücken, sondern stärken, regulieren und heilen!

Mithilfe dieses Artikels darfst dich deinem Weg zur Ruhe und inneren Stärke mutig widmen – Sanft, kraftvoll und vollkommen natürlich! Einem Weg raus aus der Angst und rein ins Vertrauen! 

Also, worauf wartest du noch? 

Deine Lynni 💛

Auf meinem Blog findest du viele nützliche und hilfreiche Artikel rund um das Thema Gesundheit und Lebenskraft für Mensch und Tier. Also klick dich durch und werde wieder der kraftvolle Schöpfer deines Lebens!

Teile diesen Artikel auch gern mit deinen Freunden und Bekannten.

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner